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Tagestour zum Monte San Petrone




Der Monte San Petrone ist mit seinen 1767m der höchste Berg der Castagniccia. Von Norden aus lässt er sich recht angenehm besteigen. Der Col de Prato (985m) ist idealer Ausgangspunkt für die Besteigung.
Auch wenn man von der Ostküste kommt, ist es nicht sinnvoll die Anfahrt durch die Castagniccia zu nehmen. Die Fahrt über die engen und sehr kurvigen Straßen würde viel zu lange dauern. Besser ist die Anfahrt von Ponte Leccia aus.


Der ca. dreistündige Aufstieg lässt sich gut laufen und stellt auch bei der sommerlichen Hitze kein Problem dar. Fast ausschließlich verläuft der Weg durch Wald. In einem großen Bogen wird der Berg umgangen, bis er schließlich von Süden bestiegen wird.

August 2003, Ausgangspunkt: Aleria an der Ostküste.

Vom Campingplatz 'Marina d`Aleria' ging die Fahrt am frühen Morgen los. Wir fuhren über die N200 nach Corte. Von hier aus über die N193 nach Ponte Leccia. Unmittelbar an der Golobrücke geht es rechts ab auf die D71. Die kurvige Strecke verläuft in östlicher Richtung. Einige Kilometer hinter Morosaglia erreicht man auf 985m den Col de Prato. Von Ponte Leccia bis hierhin fährt man ca. 15-2o Minuten. Kurz vor dem Pass stehen einige Häuser. Hier parkten wir unser Auto am Straßenrand unter großen Bäumen. Zwischen den Häusern zweigt rechts, in südlicher Richtung, der Wanderweg ab. Ein Schild weist den Weg.
Vorbei an einigen Häusern verläuft der Feldweg Richtung Wald. Immer wieder begegneten uns Schweine, die hier frei herumliefen.

Stetig ansteigend geht es auf einem, mit roten Punkten markierten, Forstweg durch den Wald. Nach knapp einer Stunde Laufzeit erreicht man eine Art Kreuzung. Hier zweigt links ein schmaler Pfad ab, der nun relativ steil bergauf führt. Diesem Pfad folgten wir. Nach weiteren 40 Minuten erreichten wir rechts am Weg eine Quelle, wo wir eine Pause machten.

Hier an der Quelle
konnten wir uns erfrischen

Nach weiteren 30 Minuten Gehzeit kamen wir zu einer Hochebene, von der aus schöne Ausblicke freiwurden. Richtung Norden sieht man schon den Gipfelfelsen des Monte San Petrone.

Der steilste Teil des Aufstiegs lag jetzt vor uns. Über die Hochwiese nach Norden gelangten wir wieder in den Wald, wo der Pfad in Serpentinen ansteigt. Nach einer knappen Stunde, von der Hochebene, standen wir vor dem Gipfelfelsen. Das letzte Stück zum Gipfel ließ sich mit leichter Kletterei schnell erreichen. Der breite, langgestreckte Gipfel bietet reichlich Platz für eine ausgiebige Pause. Jetzt lässt sich herrlich die Aussicht genießen. Im Osten das Meer, im Südosten der Blick auf das korsische Zentralmassiv.




Blick über den langgestreckten
Gipfel Richtung Süden


Wir genossen die Blicke über die Castagniccia und stärkten uns für den Rückweg.
Als wir den Rückweg antraten kamen uns immernoch Wanderer entgegen. Dieser Gipfel ist ein beliebtes Ausflugsziel. Mit Recht. Die Wanderung hat sich gelohnt.
Für die Rückfahrt nahmen wir die selbe Route wie bei der Hinfahrt. Wer noch Muße und Zeit hat und zur Ostküste will, der kann auch über Piedicroce und Cervione die Castagniccia durchqueren. Diese Strecke ist landschaftlich sehr schön, zieht sich aber ziemlich in die Länge.



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Zuletzt geändert am 23.01.2023